Kategorie: Labkraut
Zum gesuchten Begriff wurden folgende Beiträge gefunden:

Ausgezeichnet mit dem
steirischen Renaturierungspreis 2024
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Geschichten vom Labkraut: Winterschlaf und Pflanzentratsch
„Sag mal,“ fragte ich Labkraut, „was kann ich denn jetzt schon tun im Garten?“ „Was willst du denn tun?“, erwiderte der Kobold und gähnte. Schon Frühjahrsmüdigkeit oder noch Winterschlaf? So genau konnte man das um diese Jahreszeit kaum unterscheiden. „Na, ich will endlich loslegen mit der Gartenarbeit,“ beharrte ich. „Stauden zurückschneiden. Beete umgraben. Blumen und
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Geschichten vom Labkraut: Leben und Veränderung
„Sag mal,“ fragte ich Labkraut, „wie merkt man eigentlich, dass so ein Garten lebt?“ Wieder mal erntete ich von dem kleinen Kobold einen verständnislosen Blick. „Wie meinst du das?“, fragte er mit großen Augen. „Na, so ein Garten, der lebt doch, oder?“ „Alles lebt,“ erwiderte Labkraut. „Ja, aber wie erkenne ich, dass etwas lebt? Schau
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Geschichten vom Labkraut: Glöckchen und Raketen
„Sag mal,“ fragte ich Labkraut, „wie nimmst du eigentlich den Jahreswechsel wahr?“ Der kleine Kobold überlegte nicht lange. „Der ist ja kaum zu ignorieren, so laut wie ihr da immer seid,“ erwiderte er. „Dieses Geknalle schon Tage vorher, und all der Staub und Dreck in der Luft – mögt ihr das wirklich?“ „Naja,“ antwortete ich
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Geschichten vom Labkraut: Vom Zaubern, laut und leise
„Weißt du,“ stellte Labkraut naserümpfend fest, „dass das, was du da gerade kochst, ziemlich … interessant … riecht? Was wird denn das?“ „Ein Zaubertrank,“ antwortete ich geheimnisvoll. Der kleine Kobold wurde hellhörig. „Was für ein Zaubertrank?“, wollte er wissen. „Was ist da drin?“ „Kurkuma, Zitrone und Ingwer,“ antwortete ich. „Ist gegen meine Erkältung.“ Der Kobold
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Geschichten vom Labkraut: Keine Zeit für Zeit
„Und,“ fragte Labkraut, „was steht heute auf dem Plan?“ „Wieder mal viel zu viel,“ seufzte ich. „Die To-Do-Liste wird immer länger.“ Misstrauisch beäugte mich der Kobold. „Sagtest du nicht neulich was von einer Not-To-Do-Liste?“ „Ja, schon, im Garten!“, antwortete ich. „Aber ich hab ja sonst auch noch was zu tun. Und ich hab einfach viel
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Geschichten vom Labkraut: Von Mitleid und Weltuntergang
„Und, steht die Welt noch?“, fragte Labkraut. Ich traute mich nicht nicken. Zu viele schlechte Nachrichten hatten in den letzten Wochen die Nachrichten bestimmt. Doch wenn ich mich umsah, schien alles ganz normal zu sein. „Der Garten zumindest steht noch,“ antwortete ich schließlich. „Ein bisschen zerrupft vom Herbstwetter, aber die Astern fangen gerade zu blühen
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Geschichten vom Labkraut: Die Not-To-Do-Liste
„Und,“ fragte Labkraut, „was machst du heute?“ „Oh, ich verfasse eine wichtige Liste für den Herbst: Meine Not-To-Do-Liste,“ antwortete ich. „Aha … und was soll das sein?“, wollte der kleine Naturgeist wissen. „Das ist eine Liste, auf der alles draufsteht, was ich im Herbst im Garten NICHT machen werde,“ erklärte ich geduldig. Jetzt wurde Labkraut
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Geschichten vom Labkraut: Die beste Pflanzzeit
„Und,“ kicherte Labkraut, „wie warm ist dir gerade?“ Mir war zu heiß, um eine Antwort zu geben. Jenseits der 30-Grad-Marke funktionierte meine Schlagfertigkeit nicht mehr so richtig. Wie andere bei dieser Hitze Rasenmähen oder Radfahren oder sich generell bewegen konnten, war mir ein Rätsel. Labkraut hingegen war bester Laune. „Jetzt wäre doch die ideale Gelegenheit,
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Geschichten vom Labkraut: Von Schleimern und Opfern
„Und,“ fragte Labkraut, „kochst du wieder Schneckentee?“ Grinsend sah der kleine Kobold mir dabei zu, wie ich mit Zange und Eimerchen auf der Pirsch war. „Bleibt mir wohl nix anders übrig,“ seufzte ich. Die kleinen Schleimer waren heuer wirklich besonders gierig! Sogar die Tomaten hatten sie „mit Butz und Stingel“ abgefressen. Als wirksam hatte sich
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Geschichten vom Labkraut: Eine Begegnung mit der Angst
„Und,“ fragte der Labkraut, „wie geht’s dir heute?“ „Gut, und dir?“, wollte ich ganz automatisch antworten. Dann fiel es mir auf: Das hatte der Labkraut mich noch nie gefragt! Jederzeit wusste der Labkraut nämlich ganz genau, wie es mir gerade ging. Oft wusste er es besser als ich selber. Also horchte ich mal in mich










